ADACTUS: SWOT Analyse so nutzen Sie Stärken und Schwächen

ADACTUS: SWOT Analyse so nutzen Sie Stärken und Schwächen
23
Feb

Jedes Unternehmen hat Stärken und Schwächen – wichtig ist nur, wie Sie damit umgehen. Wie Sie mit einer SWOT-Analyse die richtige Strategie aus Ihren Stärken und Schwächen ableiten zeigen wir von der ADACTUS Ihnen gerne.

Wissen Sie, was die Stärken Ihres Unternehmens sind – welches die Schwächen? Um das herauszufinden und vor allem zu wissen, wie Sie daraus strategische Maßnahmen für Ihr Unternehmen ableiten können, sollten Sie regelmäßig eine SWOT-Analyse durchführen. Aber wofür steht eigentlich SWOT?

S = Strengths (Stärken)
W = Weaknesses (Schwächen)
O = Opportunities (Chancen)
T = Threats (Risiken)

Bei einer SWOT-Analyse werden also Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens analysiert. Die ADACTUS Unternehmensberatung raten unseren Kunden, eine SWOT-Analyse regelmäßig durchzuführen: „Viele Unternehmen machen eine SWOT-Analyse erst, wenn es Veränderungen oder Probleme gibt. Um sich kontinuierlich zu verbessern, ist für ein Unternehmen aber sinnvoll, eine SWOT-Analyse einmal pro Jahr zu machen.“

Für Gründer eignet sich eine SWOT-Analyse nur bedingt. Denn, ein junges Unternehmen hat keine Vergangenheit und daher sind Stärken und Schwächen kaum messbar.

1. Stärken und Schwächen erkennen

Der erste Teil einer SWOT-Analyse befasst sich mit den internen Faktoren – den Stärken und Schwächen eines Unternehmens. Das sind alle Faktoren, über die Sie in Ihrem Unternehmen die Kontrolle haben, die Sie also auch verändern können. Ihre Stärken und Schwächen finden Sie am besten heraus, wenn Sie Ihr Unternehmen mit Wettbewerbern vergleichen. Worin sind Sie gut? Was können Ihre Wettbewerber besser als Sie? Beispiele könnten sein:

– Produktqualität
– Finanzielle Ressourcen
– Image
– Kosten
– Spezialfähigkeiten und technisches Know-how
– Qualifikation der Mitarbeiter
– Innovationsgrad
– Verkehrstechnische Anbindung


Wichtig: Gehen Sie ehrlich mit den eigenen Schwächen um. Jedes Unternehmen hat Schwächen und die SWOT-Analyse wird wenig bringen, wenn Sie die Schwächen nicht im Blick haben. Wir schlagen immer eine externe Begleitung vor: „Denn, um offen über Fehler zu sprechen, fehlt es häufig an Unternehmenskultur. Frischer Wind von außen kann bei einer SWOT-Analyse sehr sinnvoll sein.“

2. Chancen und Risiken benennen

Im zweiten Schritt der SWOT-Analyse werden die externen Faktoren analysiert. Über die externen Faktoren haben Sie keine Kontrolle. Es sind äußere Trends und Veränderungen, die Ihr Unternehmen positiv oder negativ beeinflussen können. Der gleiche Trend kann für das eine Unternehmen eine Chance, für das andere ein Risiko sein. Ein Trend kann sogar für verschiedene Bereiche des gleichen Unternehmens positiv oder negativ sein. Beispiele für Chancen und Risiken könnten sein:

– Gesetzesänderungen
– Demographischer Wandel
– Technologischer Fortschritt
– Trends im Konsumentenverhalten
– Konjunktur
– Neue Zielgruppen
– Wertewandel

3. Maßnahmen entwickeln

Nachdem Sie Ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken herausgearbeitet haben, können Sie daraus Maßnahmen für Ihr Unternehmen ableiten. Dazu werden Ihre Ergebnisse zunächst in eine Vier-Felder-Matrix eintragen.

Die erstellte Matrix dient dann als Landkarte für die Maßnahmen. Aus den vier Feldern werden nun Paare gebildet, aus denen sich wiederum vier verschiedene Strategieansätze ableiten:

Ausbauen: Bei der Stärken-Chancen-(SO)-Strategie werden die Stärken des Unternehmens zur optimalen Realisierung der Chancen genutzt. Dazu vergleichen Sie die aufgelisteten Stärken mit den Chancen und überlegen an welcher Stelle es Verbindungen gibt.

Aufholen: Bei der Schwächen-Chancen-(WO)-Strategie wird versucht, bestehende Schwächen abzubauen, um Chancen zu nutzen. Meist erfordert das ein Aufholen des Rückstandes auf Konkurrenten.

Absichern: Stärken-Risiken-(ST)-Strategien haben zum Ziel Risiken durch die eigenen Stärken abzuwenden – das heißt, es wird versucht, die Gefahren des Marktes zu kompensieren.

Vermeiden: Durch die Schwächen-Risiken-(WT)-Strategie sollen die Schwächen eines Unternehmens abgestellt werden, um Risiken zu reduzieren. Es wird also überprüft, wo das Unternehmen Risiken meiden muss, um nicht seinen eigenen Schwächen zum Opfer zu fallen.

Fazit zur SWOT-Analyse

Jedes Unternehmen hat Stärken und Schwächen – entscheidend ist nur, wie Sie damit umgehen. Nur wenn Sie sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind, können Sie richtig auf Veränderungen reagieren. Eine SWOT-Analyse kann dabei helfen, die Schwächen und Stärken Ihres Unternehmens zu erkennen und analysieren, wie Sie auf Trends und Veränderungen reagieren. Planen Sie jedoch genügend Zeit ein – denn eine SWOT-Analyse ist nichts für nebenbei. 

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